|
|
|
Vital-Vitaler-Klino-Vital
|
Was ist Klino-Vital?
Klino-Vital besteht zu 100% aus dem natürlichen Mineral Zeolith, vulkanischen Ursprungs. Klino-Vital zeichnet sich durch seinen einzigartigen, wabenähnlichen Kristallaufbau aus, der sogenannten Käfigstruktur - welche ihm die Ionenaustauschfähigkeit verleiht. Durch diese Käfigstruktur werden Schadstoffe im Magen-Darm-Trakt sowie der Leber gebunden und aus dem Körper abtransportiert.
Darüber hinaus ist die Oberfläche der Kristalle mit negativen Teilchen besetzt. Diese negativen Teilchen neutralisieren die positiven Ladungen der sogenannten "Freien Radikale". "Freie Radikale" sind instabile Reaktionsprodukte aus der Zellatmung und verteilen sich durch die Atmung im ganzen Körper. Freie Radikale spielen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Herz- und Krebserkrankungen und bei dem menschlichen Alterungsprozess. Klino-Vital ist keine Medizin sondern ein natürliches Mineralprodukt und somit garantiert frei von: Weizen, Gluten, Milch-produkten (Laktose), Zucker, Farbstoffen, Stärke, Aromastoffen, Konservierungsmitteln, aktiver Hefe. Für Vegetarier und Veganer geeignet.
Was sind die Anwendungsgebiete von Klino - Vital?
Magen-Darmtrakt
Eine intakte Magen-Darmflora ist Grundvoraussetzung für ein intaktes Immunsystem. Häufige medikamentöse Behandlungen bringen zwar Linderung, führen aber durch ihre Nebenwirkungen zur schleichenden Vergiftung der inneren Organe. Besonders betroffen sind hier der Magen-Darmtrakt sowie Nieren und Blase als ausscheidende Organe. Anzeichen hierfür sind Nieren -und Blasenentzündungen, Blähungen, übermäßige Magensäureproduktion und Gastritis. Diese entstehen u.a. durch die bakterielle Über –und Fehlbelastung der empfindlichen Schleimhäute, insbesondere des Magen –Darmtraktes. So haben z.B. antibiotische Behandlungen gegen Infektionen nach Operationen und Bestrahlungstherapien den Nachteil, die empfindlichen Ephitelzellen der Schleimhäute nachhaltig zu schädigen. Ursache für diese Schädigung sind die in den Medikamenten enthaltenen chemischen Nebenprodukte.
Dies ist ein in der Humanmedizin hinreichend bekanntes Problem, dessen Lösung in der Natur liegt und Klino-Vital Ihnen bietet.
Wie wird Klino-Vital hergestellt?
Um Klino-Vital erfolgreich für die Nahrungsergänzung einzusetzen, war es notwendig, ein Verfahren zu entwickeln, um die komplexe sowie robuste Kristallstruktur der Zeolithe aufzubrechen. Hier wurde erfolgreich das Prinzip der Gegenstrahltechnik getestet und industriell umgesetzt. In einer Gegenstrahlmühle werden Zeolithkristalle durch Gasstrom teilweise auf Schallgeschwindigkeit beschleunigt und treffen aufeinander. Bei diesem Zusammenprall zerkleinern sich die Kristalle gegenseitig. Durch dieses Zerkleinerungsverfahren werden die Kristalle soweit zerkleinert, dass die Kristallstruktur aufbricht, die Oberflächenstruktur vergrößert wird und die Kristalle Schadstoffe im Körper binden können. Ein Teil der konkurrierenden Produkte verzichten auf diese Technik um ihre Produkte kostengünstiger anbieten zu können.
Wie wirkt Klino-Vital im Körper?
Klino-Vital ist durch seine molekulare Struktur nicht nur in der Lage, im Magen –Darmtrakt Schadstoffe, Arzneimittelrückstände und krankmachende Keime zu binden, sondern auch aus dem Organismus abzuführen. Klino-Vital reguliert und normalisiert somit die Magen – Darmflora und stimuliert das Darmassoziierende Immunsystem. Die Abwehrbereitschaft des gesamten Organismus wird gefördert.
Klino-Vital ( Zeolithe ) werden in der Wissenschaft als so genannte "intelligente Boten" bezeichnet. Sie sind in der Lage, wichtige Spurenelemente zuzuführen und an den entsprechenden Stellen freizusetzen. Im Gegenzug werden an den freien Bindungsstellen Schwermetalle und Giftstoffe aufgenommen und abgeführt.
Klino-Vital ist aufgrund seiner hervorragenden Wirkung auf den Organismus und seiner natürlich belassenen Spurenelemente als Nahrungsergänzung sehr empfehlenswert.
Bei welchen Krankheitsbildern scheint Klino-Vital eine Kontroll- und Präventionsfunktion auszuüben?
1. Schwermetall - Belastung:
Giftstoffe im Körper, insbesondere im Darm, werden gebunden und ausgeschieden, auch jene, die sich in den kleinen Krypten und Verästelungen angesammelt haben. Zu nennen sind: Blei, Cadmium, Quecksilber, aber auch radioaktive Substanzen, Konservierungsmittel und Farbstoffe.
2. Candida - Belastung:
Die Gruppe der Hefepilze "Candida", vor allem der Candida Albicans mit seinem Durchmesser von 0,01mm ist nachgerade zu einer Volksseuche geworden. Nicht nur seine Stoffwechselprodukte belasten Millionen von Menschen, auch seine "Nistplätze":
• Haut: Unter den Achseln, in der Leistengegend, auf der Kopfhaut, am After, in den Mundwinkeln.
• Verdauungstrakt: Im Mund (Soor), in Zahntaschen, in Prothesen, im Rachen,
bes. Mandeln, in der Speiseröhre, im Dünndarm.
• Atmungsorgane: Nasenschleimhaut und Nasennebenhöhlen.
• Geschlechtsorgane: In Vagina und Harnröhre bei der Frau, von der Prostata bis
zum Ende der Harnröhre beim Mann.
Zeolith hat dann durch seine Bindungsfähigkeit an Schadstoffe die Folgewirkung, dass sich die Darmflora normalisiert und damit die Funktion des Immunsystems. Die Selbstheilungskräfte werden aktiviert und die Kolonisationsresistenz pathogener Erreger wird herabgesetzt. Die vielleicht fatalen Auswirkungen von Antibiotikas können so neutralisiert werden.
3. Übersäuerung des Körpers.
Die Protonen, die Säurebildner, dringen bis in die letzte Körperzelle und erschweren oder verhindern sogar die verschiedensten lebenswichtigen Stoffwechselreaktionen. Bestimmte Eiweiße und Enzyme benötigen einen bestimmten (hohen) PH-Wert in ihrer unmittelbaren Umgebung, um optimal arbeiten zu können.
Das so genannte menschliche "Puffersystem" versucht zwar mit aller Macht, das Absinken des PH-Wertes zu verhindern, aber gegen dauernde Übersäuerung ist dieses System machtlos. Die latente Azidose, das heißt eine anhaltende Übersäuerung des menschlichen Körpers, ist ein Risikofaktor bei der Entstehung verschiedenster chronischer Erkrankungen, der nicht unterschätzt werden darf!
Nicht nur falsche Essgewohnheiten heben den Säurespiegel – auch ungesunde geistigmentale Lebens-Grundhaltungen. Der Volksmund sagt nicht ohne Grund: "Ich bin sauer auf dich." Ich werde tatsächlich nicht nur im Geist, sondern in all meinen Körperzellen sauer, wenn ich ständig auf Umstände oder Menschen oder auf die Welt allgemein "sauer" bin.
Zeolith macht bei latenter Azidose etwas ganz Einfaches: es bindet die Protonen, die Urheber der Übersäuerung (wenn man dies rein körperlich betrachtet) bereits am Entstehungsort, das heißt im Darm und verhindert, dass der Körper übersäuert. So werden auch die besonders sauren Krebszellen neutralisiert.
4. Osteoporose.
Wenn sich die körpereigene Pufferkapazität mit zunehmendem Alter erschöpft, weil die latente Übersäuerung nicht nachlässt, führt dies zu einem messbaren Anstieg der Calcium-Ausscheidung im Urin. Nach den Aussagen von Prof. Dr. K. Pavelic stammt dieses Calcium in erster Linie aus den Knochen, weil das saure Milieu die Dichte der Knochen aufweicht. Pavelic berichtet, dass diese Vermutung in der "Framingham Osteoporosis Studie" nachgewiesen worden ist (Essgewohnheiten und Knochendichtemessungen wurden über Jahre hinweg kontrolliert).
5. Belastung durch "Freie Radikale"
Bei unserem körpereigenen Stoffwechsel entsteht Energie, aber auch eine ungute Sauerstoffverbindung: die "Freien Radikalen". Es sind dies hochreaktive chemische Stoffe, welche die eigenen Körperzellen angreifen, indem sie über die Zellmembran in die Zelle dringen wollen, um diese dann zu zerstören. Als gesichert gilt die Beteiligung der Freien Ra-dikalen bei den Krankheiten: Arteriosklerose, grauer Star, Rheuma (bes. chronischer Poly-arthritis), Durchblutungsstörungen des Gewebes, Krebs. Freie Radikale werden von Zeolith in ihren Hohlräumen gebunden und ausgeschieden. Die Entartung von Zellen wird verhindert bzw. gestoppt – mit ungeahnten Erfolgen bei vielen Betroffenen.
6. Infektionskrankheiten:
Die anpassungs- und verwandlungsfähigen Viren, die sich in den Körperzellen versteckt halten, können mit den meisten Medikamenten, nicht einmal von Antibiotika, erreicht werden! Das beste Medikament gegen Infektionen aller Art ist die eigene Körperabwehr! Durch das Prinzip des Ansaugens von Schadstoffen und parasitärer Lebewesen durch die Zeolithe wird die Körperabwehr innerhalb von Wochen stärker und stärker, weil die Abwehrzellen sich proportional zur Schadstoffabnahme vermehren können. Die Körperabwehr wird dann mit jeder Infektionskrankheit fertig, gleich welchen Namen sie hat! Begleitend – und das gilt für alle Krankheitsbilder – sollte man nach Prof. Dr. Linus Pauling Vitamin C hochdosiert täglich zu sich nehmen.
7. Hautkrankheiten:
Es gilt das Prinzip: Wenn die Zahl der Erreger im Innern des Körpers zu groß ist entsteht ein Kipp-Effekt und Teile der Haut verlieren ihre schützende Funktion. Haut entzündet sich – vom Pickel bis hin zu offenen Fleischwunden. Wir alle kennen den Sammelbegriff "Neurodermitis" - ein medizinischer Hilflosigkeits-Begriff - der absolut nichts über die Ursachen, die hinter dem Symptom stehen, aussagt. Es sind meist Stoffwechselstörungen und hormonelle Fehlfunktionen, in der Regel gepaart mit psychischer Problematik. Erfolge zeigten sich insbesonders bei Seborrhöe, Herpes (alle Arten) und Psoriasis. Es ergibt sich eine Verbesserung der Hautfeuchtigkeit; die Widerstandsfähigkeit der Haut insgesamt erhöht sich.
8. Diabetes mellitus:
Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung. Prof. Dr. Pavelic nennt hier eine Kombination von Zeolith, Inulin (Zichorienwurzel) und den natürlichen Enzymen Bromealin und Papain erfolgreich. Speziell für Diabetiker vom Typ II bieten wir Ihnen Klino-Vital + 10% Zimt an. Durch die Einnahme von 10g pro Tag senken Sie Ihren Blutzuckerspiegel um ca. 30%.
9. Parodontose:
Sanierung von Parodontose und Beseitigung von Mikroorganismen im Mund durch Einmassieren des Pulvers in das Zahnfleisch oder als Zahnpastazusatz.
10. Wunden und Verbrennungen:
Beschleunigter Wundheilungsverlauf durch direktes Auftragen des Pulvers. Umgehende Schmerzreduktion und Hautregeneration.
11. Nierenfunktion:
Sanierung von Entzündungsprozessen an Nieren.
12. Rheumatische Erkrankungen:
Sanierung von rheumatischen Erkrankungen jeder Art einschließlich Ischias, Diskopathie, Spondylose, Arthrose, rheumatische Arthritis.
13. Blutgefäßsystem
Verbesserung der Venenspannung und Absenkung der Venendurchlässigkeit, Reduzierung bis Sanierung von Ödemen, Krampfadern, Hämorrhoiden, ausgeprägte Kapillare verschwinden.
14. Neuropsychiatrische Wirkung
Die Stimmungslage verbessert sich signifikant. Rückgang von Schlaflosigkeit und Milderung von Depressionen.
15. Allgemein ist zur Prophylaxe zu sagen, dass auch der gesunde Mensch erheblich leistungsfähiger wird. Es stellt sich ein besseres Körpergefühl ein, die Verdauung regelt sich meisterhaft (Sodbrennen und Magenprobleme verschwinden) und man fühlt sich tatsächlich "entschlackt".
Dosierung:
Tagesdosis reiner Wirkstoff (Klino-Vital 100%): Zur Prophylaxe 10g (drei gehäufte Messbecher) morgens, direkt nach dem Aufstehen. Bei akuter Problematik 15g (sechs gestrichene Messbecher), Hälfte am Abend vor dem Schlafengehen. Dauerindikation möglich zur dauerhaften Organentlastung!
© Wolfgang Budde, 01.03.2004
Ab 01.01.2006 ist Klino-Vital mit 10% Kräuterzusatz erhältlich Nachfolgend die Wirkungsweise dieser Produkte. Der Zusatz von Zimt, Ingwer, Thymian, Rosmarin und/oder Salbei beeinträchtigt die Wirkungsweise von Klino-Vital nicht negativ, das REDOX-Potenzial bleibt erhalten, somit ist die Bindung der Freien Radikale und/oder anderer Schadstoffe gewährleistet.
Zimt: Cinnamomum zeylanicum
Wissenschaftlich belegte Anwendungen:
Kommission E und ESCOP empfehlen die Einnahme von Zimtrinde bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und krampfartigen Beschwerden sowie bei Appetitlosigkeit, die ESCOP auch bei Durchfall. In wissenschaftlichen Untersuchungen im Zellsystem wurden krampflösende und entzündungshemmende Wirkungen der Zimtrinde nachgewiesen. Außerdem wurde die Wirksamkeit gegen diverse Pilz- und Bakterienstämme belegt.
Klino-Vital mit 10% Zimt kann den Blutzuckerspiegel bei Diabetikern vom Typ II bis zu 30% senken. Klino-Vital regt das Wachstum der B- Zellen im Pankreas an. In diesen Zellen wird das körpereigene Insulin gebildet.
Ingwer: Zingiber officinalis
Wissenschaftlich belegte Anwendungen:
Kommission E und ESCOP befürworten die Anwendung von Ingwerwurzeln bei Magen-Darm-Beschwerden, zur Vorbeugung gegen Reiseübelkeit und zur Verhütung von Erbrechen nach kleineren operativen Eingriffen.
Die Wirkstoffe des Ingwers, Gingerol und Shoagol, erwiesen sich im Versuch als Antibrechmittel. Die Wirkung beruht auf der Wechselwirkung mit verschiedenen Botenstoffen des Zentralen Nervensystems. Außerdem fördern diese Wirkstoffe die Speichel- und Magensaftproduktion, indem sie schon in der Mundschleimhaut die Wärmerezeptoren stimulieren.
Darüberhinaus verhindert Ingwer die Bildung von Geschwüren, wirkt Entzündungen entgegen und tötet einige Bakterienstämme ab.
Thymian: Thymus vulgaris
Wissenschaftlich belegte Anwendungen:
Sowohl die Kommission E als auch die ESCOP befürworten die Anwendung von Thymian bei Atemwegsentzündungen sowie bei Bronchitis und bei Keuchhusten, die ESCOP außerdem bei Magenschleimhautentzündung zur Therapie und gegen Mundgeruch.
Tymian fördert in erster Linie den Hustenauswurf (durch die enthaltenen Terpene) und wirkt Hustenkrämpfen entgegen (durch die Flavonoide).
Das enthaltene Thymol wirkt darüber hinaus stark antimikrobiell gegen verschiedene Bakterien, Viren und Pilze und fördert die Durchblutung der Haut. Thymian besitzt auch hervorragende antioxidative Eigenschaften.
Rosmarin: Rosmarinus officinalis
Rosmarin stimuliert den Gesamtorganismus ebenso wie Thymian, Minze, Melisse und Salbei. Er wirkt ausgezeichnet bei Schwäche- und Ermüdungszuständen, krankhafter Abmagerung und Depressionen. Er ist ein ausgezeichnetes Herztonikum und stimuliert außerdem die Ne-bennieren, welche u. a. das Adrenalin erzeugen, eine Substanz, die der Körper ausschüttet, wenn es darum geht, einen Angriff oder Schock abzuwehren, der ja auch aus einer Krankheit resultieren kann.
Rosmarin ist keine Universalmedizin, aber er besitzt unzweifelhaft zahlreiche wertvolle Ei-genschaften: er ist magenfreundlich, antiseptisch, schmerzlindernd, gut gegen Rheumatismus und Gicht, verhindert Blähungen, fördert (wenn auch nur in geringem Maße) die Menstruati-on und hilft bei Lungenaffektionen. Auf die Leber, die Galle und die Gallengänge wirkt er ausgezeichnet; speziell gegen Hepatitis und Gelbsucht ist er ein allgemein anerkanntes Spezifikum.
Salbei: Salvia officinalis
Salbei besitzt ein außerordentlich breites Indikationsspektrum. In unterschiedlichen Graden wirkt der Salbei tonisierend, stimulierend, krampflösend, magenfreundlich, menstruationsfördernd, fieberdämpfend und in bemerkenswertem Maße schweißhemmend.
© Wolfgang Budde, 19.02.2006
|
|
Medizinprodukt oder NeM?
|
Ab 01.10.2008 wird Klino-Vital ausschließlich und allein als Gesteinpulver vertrieben.
Dies geschieht aus rechtlichen Gründen.
Gestein = Mineralienmischung
Wir können nur darauf hinweisen, dass Klino-Vital eine Kontroll- und Präventionswirkung gegenüber verschiedenen Krankheiten zu haben scheint!
Bisher galt und gilt folgendes:
Lebensmittel, die über ihre Rolle als Lieferanten von Energie und Nährstoffen hinaus für den Konsumenten einen gesundheitlichen Zusatznutzen besitzen, werden als funktionelle Lebensmittel bezeichnet. Der Begriff ist bisher in der Europäischen Union nicht rechtlich geregelt und einer entsprechenden Auslobung stehen in Deutschland bisher die §§ 11 und 12 LFGB entgegen, wonach irreführende und gesundheitsbezogene Werbung für Lebensmittel verboten ist.
Bereits ab dem Jahr 1996 hat die EU in einer konzertierten Aktion der DG XII Consensus Documents on Scintific Conzepts of Functional Foodsin Europe erarbeiten lassen. Ziel war die Entwicklung und Etablierung wissenschaftlicher Konzepte für funktionelle Lebensmittel. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden unter der Bezeichnung "Functional Food Science in Europe" (FUFOSE) im British Journal of Nutrition, Vol. 81 Suppl. 1, 1999 veröffentlicht. Zur Festlegung von Strategien und Instrumentarien zur Prüfung geplanter Auslobungen auf wissenschaftliche Evidenz wurde im Jahr 2001 eine weitere konzertierte Aktion gestartet. Unter der Bezeichnung Process for theAssessment of Scientific Support for Claims on Food (PASSCLAIM) sollen in verschiedenen thematischen Teilbereichen evidenzbasierte Werbeaussagen erarbeitet und der Einsatz von Markern geprüft und etabliert werden. Folgende Teilbereiche wurden festgelegt:
1. Ernährungsbedingte kardiovaskuläre Erkrankungen
2. Knochengesundheit und Osteoporose
3. Physische Leistungsfähigkeit und Fitness
4. Regulation des Körpergewichtes, Insulinsensitivität und Diabetesrisiko
5. Ernährungsbedingte Krebserkrankungen
6. Mentaler Zustand und mentale Leistung
7. Darmgesundheit und Immunität
Die bisher erzielten Ergebnisse wurden im European Journal of Nutrition publiziert.
Neuartige Lebensmittel (Novel Food)
Es handelt sich hierbei nach Artikel 1 der Verordnung (EG) Nr. 258/97 (1) um Lebensmittel oder Lebensmittelzutaten, die in der EU noch nicht oder nicht in nennenswertem Umfang im Verkehr waren und in eine der in dieser RL aufgeführten Rubriken fallen. Unter "nennenswert" wird nicht der Umsatz in Kilogramm, Tonnen oder Euro verstanden, sonder die allgemeine Verfügbarkeit vor dem Stichtag 15.05.1995.
|
|